Leitstrahlfunkfeuer


Leitstrahlfunkfeuer
Leitstrahlfunkfeuer,
 
Navigation: ein Funkfeuer, das mit funktechnischen Mitteln Signale erzeugt, die auf einer Referenzlinie oder in einer Referenzfläche einen Leitstrahl bilden und dadurch eine gute Orientierungshilfe z. B. beim Landeanflug sind. Der Leitstrahl entsteht durch wechselweise Tastung zweier sich teilweise überlappender Richtdiagramme, die von zwei Richtantennen im Rhythmus komplementärer Morsezeichen (solche Zeichen, die sich zu einem Dauerton überlagern lassen, wenn ihre Signalstärke gleich ist) abgestrahlt werden. Der Leitstrahl ist definiert als Gleichsignal in der Zone gleicher Feldstärke (Schnittlinie der Richtdiagramme). Beiderseits des Leitstrahls tritt das eine oder das andere Tastzeichen umso stärker hervor, je weiter man sich von dieser Linie entfernt (Seitenkennung). Anstelle von Tastzeichen können die Richtdiagramme durch verschiedene Modulationen gekennzeichnet werden (z. B. 90 und 150 Hz beim Instrumentenlandesystem). Der Leitstrahl ist dann durch die Zone gleicher Modulationsgrade charakterisiert.

Universal-Lexikon. 2012.

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